Digital Divide durch E-Government-Services?

8. Februar, 13:50 Uhr

Die digitale Welt erfindet viele Bereiche der Menschheit neu und erhöht somit die Lebensqualität. Die Verwaltungen vieler Staaten der Europäischen Union beispielsweise möchten mit Ihren eGovernment-Services Bürgern den Gang zum Amt ersparen, um schnelle, einfache und effiziente Alternativen zum klassischen Behördengang anzubieten. Obwohl Österreich mit Ihrer App „Digitales Amt“ zur europäischen Spitzengruppe in eGovernment-Services zählt, schwebt die Gefahr eines drohenden Digital Divide, also eine durch höhere technische Komplexität entstandene (Wissens-)lücke, vor allem ältere Generationen ins gesellschaftliche Abseits zu drängen, immer mit. In der Präsentation wird die Frage geklärt, ob und welche Kriterien der Bedienbarkeit bei eGovernment Apps zu einer Vergrößerung des „Digital Divides“ führt. Dafür wurde die App „Digitales Amt“ des österreichischen Bundesministeriums für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort anhand der Heuristic Evaluation nach Nielsen [Ni19] bewertet. Die Ergebnisse werden nun auf der CMTB vorgestellt.

Referenten:

Reinhard Gölzner, JKU Linz, Digital Business Management, freier Journalist

Cedric Weiler, HS Magdeburg-Stendal, Studiengang Risikomanagement, Vattenfall GmbH

Co-Autor*innen:

Franziska Anna Gschweidl, JKU Linz, Digital Business Management, Internal IT Consultant/Business Analyst, Siemens AG Österreich

Neethu George Ickkarettu, JKU Linz, Digital Business Management, CRM Manager, Deichmann GmbH